Die Rating Gespräche

Im Rahmen des Rating-Prozesses können Sie drei Arten von Gesprächen mit Ihrer Bank oder Sparkasse führen.
Wie diese Gespräche in den gesamten Ratingprozess einzuordnen sind, zeigt Ihnen die Rating-Treppe.

  1. Sie erfragen bei Ihrem Firmenkundenbetreuer seine aktuelle Einschätzung und welche Informationen/Unterlagen er von Ihnen braucht, um ein angemessenes Rating zu erstellen.
    Weitere Details zu diesem Rating-Unterlagen-Gespräch finden Sie hier.
  2. Sie übergeben und erläutern Ihrem Banker die Unterlagen zum Rating
    Weitere Details zu diesem Rating-Analyse-Gespräch finden Sie hier.
  3. Ihr Banker erläutert Ihnen ausführlich das Ratingergebnis Ihrer Bank oder Sparkasse.
    Weitere Details zu diesem Rating-Ergebnis-Gespräch finden Sie hier.

„Wie führe ich Bankgespräche generell , worauf sollte ich achten?“ Diese Frage stellen Sie sich jetzt vielleicht. Dann schauen Sie sich www.bankgespraeche.de an – dort werden Sie auf viele Ihrer Fragen praktische Hinweise erhalten.

Im Übrigen: Gerade bei Bankgesprächen ist es oft gut, zu zweit zu gehen. Holen Sie sich ggfs. professionelle Unterstützung bei der Vorbereitung und/oder Führung Ihrer Bankgespräche. Gerne begleite ich Sie dabei. Sprechen Sie mich an.

Das Rating-Unterlagen-Gespräch

Achtung: viele Kreditinstitute haben bereits ihre Firmenkunden geratet, ohne mit diesen darüber gesprochen zu haben. Klar: Die Zahlen Ihres Jahresabschlusses kennen die Banker sowieso. Aber wenn Sie sich die sog. "qualitativen" Rating-Fragen zu Ihrer Unternehmensführung einmal anschauen (hier finden Sie eine Übersicht), werden Sie sich vermutlich fragen, wie ein Rating ein „angemessenes“ Ergebnis bringen soll, wenn die Banker nicht mit ihren Kunden diese Ratingfragen vorher besprechen.

Am besten: Ihre Bank / Sparkasse gibt Ihnen den Fragenkatalog mit – dann können Sie in Ruhe an der Beantwortung arbeiten. Denn: Wenn Ihre Bank / Sparkasse Sie sozusagen „spontan“ um die Beantwortung bittet, laufen Sie Gefahr, Ihre Antworten nicht fundiert genug zu geben.

Das Rating-Analyse-Gespräch

Sie haben die Antworten auf die Fragen Ihres Bankers zusammengetragen, in einem „Bericht zum Rating“ zusammengestellt. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zur Übergabe der Unterlagen. Erläutern Sie Ihrem Banker die wesentlichen Kernpunkte. Das bedeutet: Erläutern Sie die Stärken / Erfolgsfaktoren Ihres Unternehmens und wie Sie diese im Markt und intern nutzen. Erklären Sie ihm die wettbewerbs-relevanten Schwächen Ihres Unternehmens und mit welchen Maßnahmen Sie daran arbeiten, diese zu reduzieren.

Wie können Sie systematisch und professionell die Rating-Themen abarbeiten? Diese Frage stellt sich sehr oft. Speziell dann, wenn Sie wenig Informationen über das Ratingsystem Ihrer Bank oder Sparkasse haben. Dann hilft oft das Arbeiten mit einer professionellen Pre-Rating-Software. Der Aufwand ist nicht so gross, wie viele Handwerker und Mittelständler denken. Schauen Sie einmal nach unter www.8-stunden-rating-check.de.

Und noch eins: Vereinbaren Sie in Gespräch 2 gleich den Termin für Gespräch 3, in dem Sie das Ratingergebnis erfahren werden. Und dieses weitere Gespräch sollte zeitnah erfolgen.

Das Rating-Ergebnis-Gespräch

Was sollte Inhalt des Rating-Ergebnis-Gespräch sein, worüber sollte Ihr Banker Sie informieren:

  • Die Ratingnote und die dahinter stehende „Ausfallwahrscheinlichkeit“
  • Die Bedeutung (Platzierung) Ihrer Ratingnote im Ratingsystem der Bank / Sparkasse:
    sind Sie im oberen Drittel der Bonität, oder Mittellage oder gar schon leicht oder sogar sehr kritisch zu betrachten.
  • Die Stärken und Schwächen aus Sicht der Bank
    (Achtung: der Banker hat eine andere „Brille“ auf als Sie – und das ist für eine fruchtbare Diskussion nur gut).
  • Die Auswirkung auf die Konditionen Ihrer Kredite.
  • Die Auswirkung auf die aktuelle und zukünftige Kreditbereitschaft Ihrer Bank oder Sparkasse.

Was machen Sie mit dem Ergebnis dieses Bankgesprächs? Dazu finden Sie in der letzten Stufe der Rating-Treppe weitere Hinweise.