Snice in Waltrop
Das besondere Café
Anlass war ein Besuch im Mai 2011 bei der Volksbank eG in Waltrop. Mit Thomas Bücker, Bereichsleiter Firmenkunden, hatte ich einen Gesprächstermin vereinbart, um die Chancen von "MinD.business" zu sprechen - das ist die Unternehmenssoftware der Genossenschaftsbanken für Stärken-Schwächen-Analyse und Rating-Vorbereitung.
Da mit Zeitreserve gefahren, ging ich noch in das Café im Erdgeschoss des Bankengebäudes - das "Snice" ("Snack & Ice").
Modern eingerichtet - angenehme Atmopshäre. Mein Blick suchte die Kuchentheke - und fand eine Augenweide, die sich später zum Gaumenschmaus verdichtete: keine Sahnetorten, aber sich ausgesprochen verheißungsvoll lecker präsentierende Törtchen und Obsttorten.
Als Teetrinker ist man gewohnt, nicht allzusehr verwöhnt zu werden. Aber im Snice!
Der Tee kam nicht in einem wie auch immer konstruierten Beutel, sondern durfte lose im Einhängbehälter im hohen Teeglas schwimmen und sich entfalten. Ein Glasdeckel bewahrte Aroma und Hitze. Und es gab eine Dreifach-Sanduhr: für 3, 4 oder 5 Minuten - umgedreht im Moment des Aufgießens!
Und dazu nicht ein Keks aus industrieller Fertigung (womöglich noch verpackt), sondern: auf einem kleinen Porcellan-Quadrat ein Mini-Stückchen selbstgebackener Kuchen - lecker!
Und die Zelebrierung der Eis-Zubereitung auf dem kalten Stein muss man selber erlebt haben.
Dazu natürlich-freundliches Personal.
Es stimmte alles!
Einziger Wermutstropfen - aber das ist vermutlich ein Generationenproblem: der große Bildschirm, auf dem was weiß ich flimmerte. Aber: ich fand einen Platz ohne Sichtkontakt - und es lief kein Ton. Also verschmerzbar.
Sind Sie in Waltrop - gehen Sie ins Snice! Lebte ich in Waltrop - das Snice wäre mein Stamm-Café!

